[Rezension] „Zwischen mir und dir die Sterne“ von Darcy Woods

FISCHER Sauerländer | 384 Seiten | ISBN 9783737353991 | Gebunden | 16,99 Euro

Seit langem bin ich bei Lovelybooks mal wieder auf eine Leserunde aufmerksam geworden, die mich interessiert. Und ich hatte dazu das unverschämte Glück und habe eins der heißbegehrten Leseexemplare von „Zwischen mir und dir die Sterne“ von Farce Woods zu gewinnen.

Zum Inhalt: Wil’s Mutter starb als sie 6 Jahre alt war. Ihre Mutter hat ihr ein Horoskop hinterlassen, nachdem sie nun ihr Leben richtet. Das hat sie ihrer Mutter versprochen. Und nun stehen die Sterne 22 Tage günstig, die Liebe ihres Lebens zu finden! Wil trifft auf Grant, der leider das falsche Sternzeichen zu haben scheint, aber sein Bruder… er ist den Sternen nach perfekt!

Die Geschichte wird aus Wils Sicht beschrieben. Sie ist ein sehr sympathischer Charakter: Ein bisschen verkorkst, liebevoll und leicht aus der Fassung zu bringen – zumindest von Männern. Die zwei männlichen Hauptcharaktere sind sehr unterschiedlich. Mir hat Grant von Anfang an besser gefallen, gegen Seth hatte ich von Anfang an etwas. Aber hat auch sehr das reiche Kind raushängen lassen.

Die Geschichte beginnt mit einer spannenden, kleinen Katastrophe mit positiven Nachwirken. Denn Wil lernt so Grant kennen. Das war mein Spannungsbogen in die Geschichte und für mich liest sich das Buch sehr flüssig. Ich hatte kein Bedürfnis es aus der Hand zu legen, aber wenn ich mal eine Lesepause brauchte, viel es mir auch nicht schwer es mal beiseite zu tun. Sprich: So ganz gefesselt hat es mich leider nicht, aber es war kein schlechtes Buch. Es war gut, aber nicht überdurchschnittlich. Mir war der Ausgang irgendwie vorhersehbar, das fand ich etwas schade. Aber drum herum hat man noch viele tolle Charaktere kennengelernt, mitgefiebert und am Ende gelächelt.

PS: Die Gestaltung des Covers hat mir sehr gefallen! Einach wunderschöne Farben, nicht viel drauf, aber trotzdem ein Hingucker!

 

[Rezension] „Tage zum Sternepflücken“ von Kyra Groh

blanvalet | 480 Seiten | ISBN 9783734101755 | Kartoniert | 9,99 Euro

Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Nachricht gelesen habe, dass Kyra Groh ein neues Buch veröffentlicht. Mir hat „Halb drei bei den Elefanten“ schon sehr gut gefallen. Als das randomhouse-Bloggertreffen noch für jeden zugänglich war, hatte ich sogar mal das Glück und konnte die Autorin live erleben. Eine sehr sympathische Person! Aber nun möchte ich euch mehr zu ihrem neuen Werk „Tage zum Sternepflücken“ erzählen!

Zur Handlung: Layla ist meist die Zweibesetzung. Nicht nur als Saxofonistin – sondern leider auch in Sachen Beziehungen. Doch bei letzterem möchte sie es ausnahmsweise mal nicht sein. Sie lernt Julius kennen und natürlich erfährt sie erst nach der gemeinsamen Nacht, das er doch eigentlich eine Freundin hat. Was soll sie nun tun? Ihn nie wieder zu sehen ist schwierig. Denn sie arbeiten an der Uni an einem gemeinsamen Projekt. Lohnt es sich für die Erstbesetzung zu kämpfen?

Die Hauptfigur Layla – aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird – hat mir mal wieder sehr gut gefallen. Sie war ein bisschen zurückhaltend, nicht abgehoben und ihre Gedanken hatten eine leicht herbe Note. Sie ist mir von Anfang an sympathisch! Und wen sie mag, muss man auch mögen, wie zum Beispiel ihre leicht verschrobene Mutter. Oder sei es auch Julius, der Herzensbrecher alias smarter Youtubestar mit reichen Eltern.

Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und einfach nur unterhaltsam! Ich finde den Schreibstil der Autorin einfach klasse! Es hat mir bei „Halb drei bei den Elefanten“ schon so gut gefallen: diese freche, kesse Linie gepaart mit großen Gefühlen. Es entkitscht die Liebeshandlung und würzt noch mal ordentlich mit Pfeffer nach. Auf jeeeeeden Fall unterhaltsam – wie schon gesagt.

Nur eins gefällt mir an dem Buch nicht und genau das hat mir am anderem auch schon nicht gefallen: Diese vielen engen Wörter. Sie nehmen einem manchmal die Lust weiterzulesen, besonders wenn man abends schon leicht müde ist. Ich finde es wirklich schön, das die Handlung so umfangreich ist, aber man hätte den Worten ruhig etwas mehr Platz lassen können, finde ich.

Trotzdessen habe ich das Buch gern gelesen und möchte es jeden empfehlen, der für wenig Geld viele Worte und tolle Unterhaltung sucht! Ich freue mich auf viele weitere Geschichten von Kyra Groh!

Vielen Dank an den blanvalet Verlag, der mir dieses Buch als Leseexemplar zur Verfügung gestellt hat!

[Rezension] „Meloneneis-Sommer“ von Lucinde Hutzenlaub

cbj | 224 Seiten | ISBN 9783570225899 | Kartoniert | 7,99 Euro

Anfang Juli fragte Anka, ob nicht ein paar Stammtischler Lust hätten, Lucindes neues Jugendbuch „Meloneneis-Sommer“ zu lesen, denn sie hatte noch ein paar Exemplare übrig. Ich fand den Titel schon toll, denn er ist schön sommerlich – genau wie die Handlung!

Zur Handlung: Suki Wassermann stellt sich alles besser vor als mit ihrer Familie und der besten Freundin ihrer pubertierenden Schwester in den Urlaub zu fahren. Drei Wochen Sardinien, fern ab von jeglicher Zivilisation und mit ganz vielen Wanderwegen. Das klingt für Suki ganz und gar nicht nach Spaß. Aber als sie angekommen sind, merkt sie: Dort ist doch ein wenig Zivilisation! Paolo ist echt süß und gar nicht so Italienisch, wie er sich beim ersten Zusammentreffen gibt…

Die Geschichte ist frisch und frech geschrieben und genau das liebe ich an diesem Buch! Denn so bin ich super in die Handlung reingekommen. Und Sukis schlechte Laune am Anfang verflüchtigt sich auch ziemlich schnell.

Ich finde alle Charaktere toll getroffen und es ist ein schöner, liebevoll-leidenschaftlicher Hauch Italien in das Buch gestrickt, da kam bei mir gleich Urlaubsfeeling auf. Ich war noch nie in Sardinen, aber spätestens jetzt möchte ich dort einmal hin. Was ich allerdings ausprobieren konnte war Meloneneis. Kennt ihr das, wenn ihr von etwas Essbarem lest und euch sofort das Wasser im Mund zusammenläuft? Das Eis war so toll beschrieben, da musste ich mir letzte Woche in der Eisdiele einfach eins bestellen. Leider war es nicht so toll wie das von Nonna, denn es fehlte definitiv das Salz! Und dann war unter anderem noch die Sprache von gegrillten Pfirsichen mit Vanilleeis. Suki war sehr skeptisch als sie davon hörte, doch ich kann euch sagen: Super lecker! Wir nehmen dafür gern Plattpfirsiche. Diese einfach halbieren und ab auf den Grill damit! Frische Ananas ist dafür auch gut geeignet.

Aber zurück zum Buch: Es hat mir wirklich sehr gefallen! Ich hätte mir nur gewünscht, dass das Ende etwas runder gewesen wäre. Ich fand es ein bisschen abgehakt. Aber es lies sich toll und flüssig lesen, es kam Urlaubsstimmung auf und hat mich dazu bewegt Meloneneis zu probieren. Und so wird es mir auch in Erinnerung bleiben!

Zu guter letzt: Bevor Anka mir das Buch geschickt hat, lies sie es noch mal durch Lucinde Hutzenlaubs Hände wandern. Ich habe mich gleich doppelt über diesen Bücherschatz gefreut! Vielen lieben Dank an Anka und Lucinde! Und natürlich an den cbj-Verlag, der das Belegexemplar Verfügung gestellt hat!