[Rezension] „Meloneneis-Sommer“ von Lucinde Hutzenlaub

cbj | 224 Seiten | ISBN 9783570225899 | Kartoniert | 7,99 Euro

Anfang Juli fragte Anka, ob nicht ein paar Stammtischler Lust hätten, Lucindes neues Jugendbuch „Meloneneis-Sommer“ zu lesen, denn sie hatte noch ein paar Exemplare übrig. Ich fand den Titel schon toll, denn er ist schön sommerlich – genau wie die Handlung!

Zur Handlung: Suki Wassermann stellt sich alles besser vor als mit ihrer Familie und der besten Freundin ihrer pubertierenden Schwester in den Urlaub zu fahren. Drei Wochen Sardinien, fern ab von jeglicher Zivilisation und mit ganz vielen Wanderwegen. Das klingt für Suki ganz und gar nicht nach Spaß. Aber als sie angekommen sind, merkt sie: Dort ist doch ein wenig Zivilisation! Paolo ist echt süß und gar nicht so Italienisch, wie er sich beim ersten Zusammentreffen gibt…

Die Geschichte ist frisch und frech geschrieben und genau das liebe ich an diesem Buch! Denn so bin ich super in die Handlung reingekommen. Und Sukis schlechte Laune am Anfang verflüchtigt sich auch ziemlich schnell.

Ich finde alle Charaktere toll getroffen und es ist ein schöner, liebevoll-leidenschaftlicher Hauch Italien in das Buch gestrickt, da kam bei mir gleich Urlaubsfeeling auf. Ich war noch nie in Sardinen, aber spätestens jetzt möchte ich dort einmal hin. Was ich allerdings ausprobieren konnte war Meloneneis. Kennt ihr das, wenn ihr von etwas Essbarem lest und euch sofort das Wasser im Mund zusammenläuft? Das Eis war so toll beschrieben, da musste ich mir letzte Woche in der Eisdiele einfach eins bestellen. Leider war es nicht so toll wie das von Nonna, denn es fehlte definitiv das Salz! Und dann war unter anderem noch die Sprache von gegrillten Pfirsichen mit Vanilleeis. Suki war sehr skeptisch als sie davon hörte, doch ich kann euch sagen: Super lecker! Wir nehmen dafür gern Plattpfirsiche. Diese einfach halbieren und ab auf den Grill damit! Frische Ananas ist dafür auch gut geeignet.

Aber zurück zum Buch: Es hat mir wirklich sehr gefallen! Ich hätte mir nur gewünscht, dass das Ende etwas runder gewesen wäre. Ich fand es ein bisschen abgehakt. Aber es lies sich toll und flüssig lesen, es kam Urlaubsstimmung auf und hat mich dazu bewegt Meloneneis zu probieren. Und so wird es mir auch in Erinnerung bleiben!

Zu guter letzt: Bevor Anka mir das Buch geschickt hat, lies sie es noch mal durch Lucinde Hutzenlaubs Hände wandern. Ich habe mich gleich doppelt über diesen Bücherschatz gefreut! Vielen lieben Dank an Anka und Lucinde! Und natürlich an den cbj-Verlag, der das Belegexemplar Verfügung gestellt hat!

#jdtb2016 – Juni & Juli

Ja, ich lebe noch. *seufz* Bitte entschuldigt dieses nicht angekündigte Sommerloch. Dieses Mal war es besonders schlimm. Ich komme kaum noch zum Lesen, geschweige denn finde ich die Zeit mich abends an den Schleppi zu setzten und ein paar Sätze zu schreiben. Aber das möchte ich jetzt Stück für Stück nachholen! Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, denn meine #jdtb2016-Beiträge stehen schon seit 2 Monaten aus. Ich möchte euch heute meine gekauften Taschenbücher zeigen!

Im Juni habe ich mein Buch im Buch- und Geschenkeladen „Blessings4You“ gekauft. Dies ist unsere Buchhandlung vor Ort. Seit vergangenem Jahr ist sie direkt am Marktplatz. Zuvor war sie etwas größer, aber leider nicht barrierefrei. Aber ich muss gestehen, das größere Sortiment hat mir schon sehr gefallen. Aber dafür ist der neue Laden jetzt schön modern und lädt gemütlich zum Stöbern ein. Es gibt noch weitere Filialen, doch diese habe ich noch nicht besucht.

Ausgewählt habe ich mir dieses Mal „Der Soundtrack meines Lebens“ von Jessi Kirby. Ihr neues Buch „Mein Herz wird dich finden“ hat mir schon so gut gefallen, da wollte ich mal mehr von ihr ausprobieren. Beim Juni-Swap kam es zu einem kleinen Doppelunfall, denn das Buch hat sich auch auf meiner WuLi befunden. Und so hatte ich dieses Buch kurze Zeit später noch einmal in der Post. Aber das ist nicht schlimm. Mein neues Exemplar hebe ich auf um es zu Verschenken. Ich bin mir sicher, es wird jemanden glücklich machen!

Mein Juli-Buch war ein interessanter Fund. Ich weiß nicht, ob ich es gut finden soll oder nicht. Also das es ein Taschenbuchen sein soll versteh ich nicht so ganz, aber man sieht ja auch dem Rücken: es hat eine Nummer. Folglich ist es ein Taschenbuch, richtig? Aber warum zum Henker hat es einen Buchumschlag??? Ich finde, es sollte für Taschenbücher klare Richtlinien geben, auch was den Preis angeht. Denn ich finde, Paperback und Taschenbuch verschmelzen immer mehr miteinander. Ich habe Taschenbücher damals geschätzt, weil sie preiswert waren. Doch mittlerweile kann man auch für ein TB 14.95 Euro hinlegen.

Das Buch „Der Ozean am Ende der Straße“ von Neil Gaiman habe ich dieses Mal in keiner neuen Buchhandlung gekauft, sondern in meiner Lieblingsbuchhandlung in Hameln: Buchhandlung von Blum. Ich hatte nicht die Gelegenheit eine andere zu besuchen, denn ich war allein schon 2 Wochen im Juli im Urlaub.

Was sagt ihr zu dem Taschenbuch mit Buchumschlag? Gut oder weniger gut?

[Rezension] Black Blade – Das dunkle Herz der Magie

ivi | 384 Seiten | ISBN 9783492703567 | Kartoniert | 14,99 Euro

Ich war so gespannt auf die Fortsetzung von „Black Blade – Das eisige Feuer der Magie“ und habe einen kleinen Luftsprung vollführt als es dann pünktlich zum Erscheinen vor meiner Haustür lag. Ich mag Jennifer Esteps Schreibstil. Er ist leicht, aber irgendwie spannend.

Die Handlung: Lila lebt nun bei der Sinclair-Familie. Es gefällt ihr gut, doch es lässt ihr keine Ruhe, was die Draconis aushecken. Doch viel Zeit das Geheimnis der verfeindeten Familie zu lüften bleibt ihr nicht, denn sie soll an einem Turnier teilnehmen: Dem Turnier der Klingen. Aus jeder Familie treten die Besten gegeneinander an und beweisen sich nicht nur mit ihrem magischen Talent, sondern auch mit ihren Kampfkünsten. Doch schnell wird klar, auch hier wird nicht fair gekämpft. Lila muss schnell den Drahtzieher finden, sonst werden noch mehr Unschuldige verletzt.

Der Einstieg: Die Fortsetzung knüpft fast nahtlos an die Handlung des ersten Bandes. Es ist seit dem nicht viel Zeit vergangen. Das finde ich gut, denn so ist man schnell wieder in der Geschichte. Aber einige Themen werden auch wieder leicht aufgegriffen, sodass man kleine Erinnerungsstützen hat, falls man zu sehr aus der Story raus ist. Das finde ich allgemein sehr wichtig, denn bei manchen Büchern hänge ich mich daran auf, mich nicht an Einzelheiten der Handlung zu erinnern.

Die Charaktere: Es spielen wieder die vertrauten Hauptcharaktere eine Rolle, aber es kommen auch ein paar interessante neue Personen dazu. Am liebsten mag ich immer noch Lila, Felix und Devon. Und natürlich den aufbrausenden Pixi Oskar! Es werden wieder ein paar interessante Verbindungen gelüftet und es entstehen unerwartete Beziehungen. Das hat mir an der Geschichte dieses Mal besonders gefallen, aber ich möchte nicht zu viel verraten!

Mein Leseeindruck: Am Buch gefällt mir wieder der leichte, klare Schreibstil, die Inszenierung einer „sterblichen Welt“ mit einem Hauch Magie und die Spannung, die einen das Buch nicht aus der Hand nehmen lässt. Eine Welt in der Menschen von Magie wissen, es toll finden, wie eine Touristenattraktion? Jennifer Estep hat dieses Bild sehr schön in ihrer Geschichte gestaltet. Im realen Leben unvorstellbar. Was mich bei der Fortsetzung etwas gestört hat: Die Handlung ist ähnlich aufgebaut wie im ersten Band. Und eigentlich wird ziemlich schnell klar, wer der Bösewicht in der Geschichte ist. Ich mag es gar nicht, wenn ich es bereits weiß und der Hauptcharakter noch mitten im Dunkeln tappt und nicht drauf kommt. An dem Punkt fand ich die Geschichte einfach zu berechenbar. Ich hätte mir etwas Abwechslung gewünscht.

Trotz dessen bin ich sehr gespannt wie es weitergeht! Zum Glück muss ich nicht ganz solange warten, denn der finale Band erscheint noch dieses Jahr! Um genau zu sein: am 04. Oktober!

Vielen Dank an den Piper Verlag für das schöne Leseexemplar! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!