[Rezension] Mein bester letzter Sommer – Anne Freytag

Heyne fliegt | 368 Seiten | ISBN 9783453270121 | Hardcover | 14,99 Euro

Wie ich euch in meinem Bücherpost-Beitrag schon erzählt habe: Dies ist mein erstes Buch von Anne und ich war sooohooo gespannt auf ihr Werk! Ich habe es auch schon eine ganze Weile durch, bin bislang aber nicht zum Rezensieren gekommen. Aber jetzt!

Die Handlung
Tessa ist todkrank, da geht kein Ausweg mehr vorbei. Kein Wunder kann ihr mehr helfen und ihre Zeit rinnt dahin. Mit 17 Jahren, ohne Führerschein und als Jungfrau soll es das gewesen sein? Das ist nicht fair! Sie hat immer 100 Prozent gegeben: Hat gelernt, statt sich mit Jungs zu treffen, war Klassenbeste statt am Wochenende betrunken und hätte eigentlich Aussicht auf eine tolle Zukunft mit Stipendium gehabt. Aber all das wird sie nicht mehr erleben. Es kann jeden Moment passieren und es dauert nicht mehr lange. Dies ist ihr letzter Sommer. Und dann kommt Oskar. Oskar plant für sie die Weltreise, die sie sich immer erträumt und zwar einmal durch Italien.

Meine Meinung
Der Einstig ist spannend, denn er verrät das, was man gerne sofort wissen will, nur Stück für Stück. Und so ist man auch ziemlich schnell in der Geschichte drin. Für mich war die Stimmung und der Konflikt mit der Mutter anfangs etwas schwer. Weil ich es gleich so gesehen habe, wie es die Protagonisten Tessa nach Aussprache mit ihrer Mutter endlich begriffen hat. Aber die Protagonisten ist erst 17 Jahre und daher vielleicht noch nicht ganz so weit. Daher muss der Leser hier etwas Geduld mitbringen.

Für mich war die Stimmung als Oskar in die Handlung tritt gleich viel positiver und angenehmer zu lesen. Es ist eine tragische Handlung, das kann man dem Buch nicht nehmen. Aber mit Oskar lernt Tessa ihre Zeit noch einmal richtig zu genießen, anstatt starr auf den Tod zu warten.

Ich glaube, die Bücher, die mich wirklich zum Weinen gebracht haben, kann man an einer Hand abzählen. Bei dieser Geschichte haben sich die Tränen auch schon gesammelt. Das heißt bei mir wirklich was: Es ist emotional – 100%tig!

Das Buch
Der Schreibstil ist wunderschön und leicht. Ich bin gut und flüssig durch die Geschichte gekommen. Das Buch ist zusätzlich sehr schön aufgemacht: Vorne findet man eine Karte, die zeigt welche Route Tessa und Oskar genommen haben und am Ende findet man ihre Playlist – diese ist auch schon auf Spotify angelegt. Die Kapitel werden oft mit einer süßen Krabbe geziert und am Ende des Buches auch ab und an mit einem kleinen Hasen. Dies ist eine praktische Kennzeichnung aus welcher Sicht die Story aktuell erzählt wird: Von Tessa oder von Oskar.

Meine Lieblingszitate
„Das Leben wird nicht definiert von den Momenten, in denen du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben.“ (Seite 24)

„Wenn dich dieser eine Mensch berührt, der dich berührt, bleibt die Welt stehen. Deine Beine laufen weiter und deine Lungen atmen, obwohl du nicht mehr kannst, und alles, was du spürst, ist diese Berührung. Haut auf Haut, wie ein Flüstern zwischen Körpern.“ (Seite 74)

„Wenn ich solche Bauten sehe, beeindrucken mich die Menschen. Wenn sie doch das, was sie für Gott alles tun, auch für einander tun würden, es könnte richtig schön sein, hier unten. Das reinste Paradies.“ (So wahr! – Seite 235)

Mein Fazit
Für Leser, die es gerne emotional und mit Tiefgang mögen: Hier könnt ihr abtauchen! Das Buch hat viele schöne Momente und zeigen einem, wie kostbar diese kleinen Augenblicke das Leben machen. Die italienische Kulisse leckt das Fernweh – einfach eine tolles Komplettpaket. Ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen! Und hoffe auf ganz, ganz viele weitere Jugendbücher von der lieben Anne!

Vielen Dank an Heyne fliegt für das tolle Rezensionsexemplar! Es wird einen Ehrenplatz in meinem Regal bekommen!

#jdtb2016 – Der April in Böblingen

Diesen Monat war ich meine ehemaligen Kolleginnen besuchen. Ich habe im Januar dort schon ein Taschenbuch gekauft gehabt, aber hatte eine andere Buchhandlung vorgestellt. Doch dieses Mal möchte ich euch eine meiner Lieblingsbuchhandlungen zeigen, an der ich niemals einfach vorbei gehen könnte, ohne einen Blick hineingeworfen zu haben. Allein schon um zu gucken, wer von den bekannten Gesichtern im Augenblick Schicht hat. Ich rede von der Osianderschen Buchhandlung in Böblingen. Ja, in Böblingen habe ich einst gearbeitet, aber nicht in diesem Geschäft. Diesen Laden gab es da noch nicht, sondern zwei andere kleinere Läden.

Der Umzug in eine bessere Umgebung und in neue Räumlichkeiten hat der Buchhandlung meines Erachtens gut getan. Es ist größer, schöner und stimmiger. Ich stöbere dort wirklich gern. Am liebsten ganz hinten ums Eck, denn dort findet man Kinder- und Jugendbuch. Und auch dort habe ich wieder etwas gefunden – wie sollte es auch anders sein?

Osiander bietet ein paar schöne Serviceleistungen, die ich sehr zu schätzen weiß, zum Beispiel die Kundenkarte. Man kann problemlos mit ihr zahlen und bekommt eine Sammelrechnung gegen Ende des Monats, ab und zu locken extra Rabatte für Kartenbesitzer und wenn ich ein Buch via Hotline bestellte, muss ich nur die Kartennummer sagen und die Bestellung liegt ein paar Tage später kostenfrei versandt vor meiner Tür. Ein weiterer praktischer Service ist das Umtauschlesezeichen. Sollte dem Beschenkten das Buch nicht gefallen, kann er es bis zu 6 Wochen später in der Buchhandlung umtauschen, ganz ohne Kassenbeleg.

Letzten Monat habe ich mir ja „Love und Confess“ von Colleen Hoover gekauft, diesen Monat habe ich mir „Maybe Someday“ ausgesucht.

dtv Verlag | 432 Seiten | ISBN 9783423740180 | Taschenbuch | 12,95 Euro

Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.

Monatsrückblick März

Ende April nun endlich meine Statistik für März. Ich weiß, hier ist es momentan leider sehr ruhig, aber ich hoffe sehr, dies in absehbarer Zukunft zu ändern. Der März war ein eher leseschwacher Monat, dafür war der Buchzuwachs etwas sehr groß! Aber fangen wir mit den kleinen Stapeln an.

Gelesen habe ich drei Bücher: „Die Magie der Namen“ – meine Rezension kam letzte Woche, dann „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag, die Rezi ist in Arbeit und Rubinrot. Letzteres werde ich euch nicht rezensieren, ich denke, dazu gibt es schon genügend Rezis online. Aber es hat mir gut gefallen, ich habe es quasi verschlungen!

Mich haben auch wieder tolle Bücherpost erreicht: Un zwar die beiden Bücher, die ich bereits gelesen habe „Mein bester letzter Sommer“ und „Die Magie der Namen„. Außerdem habe ich mich über „Tage zum Sternepflücken“ gefreut. Das Buch ist ganz weit oben auf meiner Leseliste!

Kommen wir nun zum großen Bücherstapel – diese sind ebenfalls alle Neuzugänge. „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ von Matt Haig erhielt ich überraschender Weise von lovelybooks! Ich liebe ja Überraschungspost! Und außer dem Taschenbuch „Love And Confess“ von Colleen Hoover waren alle Bücher reduzierte Schnäppchen! „Elfenkuss“ und „Elfenliebe“ habe ich für jeweils 4,99 Euro bei Thalia erstanden. „Die Beschenkte“ gab es ebenfalls für 4,99 Euro, aber beim Hugendubel. Den ersten Teil der „Waterfire Saga“ und „Ein Ende und der Anfang von allem“ habe ich in Frankfurt am Bahnhof für jeweils 7,50 Euro erstanden.